Die meisten Haushalte sind heute mit mehr Funkquellen belastet als je zuvor. WLAN, Mobilfunk, DECT-Telefone, Smartmeter, Babyphone — jede Quelle sendet. Zusammen ergeben sie eine Dauerbelastung, die ohne Messung weder sichtbar noch einschätzbar ist.
WLAN, Mobilfunk, DECT und 5G gehören zur selben physikalischen Kategorie: hochfrequente elektromagnetische Felder, auch HF-Strahlung oder Mikrowellenstrahlung genannt. Sie breiten sich
wellenartig im Raum aus, durchdringen Wände, Decken und Böden — und machen an Grundstücksgrenzen keinen Halt.
Was sich verändert hat: Vor zwanzig Jahren gab es im durchschnittlichen Haushalt eine Handvoll Funkquellen. Heute sind es Dutzende. Router, Repeater, Smart-TV, Spielkonsolen, Smartmeter,
vernetzte Haushaltsgeräte, Wearables — dazu Mobilfunksignale von aussen. Das Ergebnis ist eine Hintergrundbelastung, die kontinuierlich gestiegen ist und in vielen Wohnungen heute messbar über
den baubiologischen Vorsorgewerten liegt.
Was das für Ihren Körper bedeutet: Hochfrequente Felder wirken biologisch — auch unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte. Besonders relevant ist die Schlafsituation: Acht Stunden pro Nacht, direkte Nähe zum Körper, keine Unterbrechung. Was tagsüber kaum auffällt, summiert sich über Monate und Jahre.
WLAN
Der Router ist die häufigste und oft stärkste Hochfrequenzquelle im Haushalt. Moderne Router senden auf mehreren Frequenzbändern gleichzeitig — 2,4 GHz und 5 GHz — und das rund um die Uhr, auch
wenn niemand das Netz aktiv nutzt. Mesh-Systeme mit mehreren Knoten verteilen diese Belastung gleichmässig durch das gesamte Haus.
Was viele nicht wissen: Die Sendeleistung vieler Router ist auf Maximum eingestellt — auch wenn der nächste Empfänger nur wenige Meter entfernt ist. Eine einfache Anpassung kann die Belastung ohne Komfortverlust spürbar reduzieren. Und das Abschalten des WLANs nachts ist eine der wirksamsten und kostenlosesten Massnahmen überhaupt.
DECT-Telefone
Schnurlose Telefone werden oft vergessen — dabei ist die Basisstation eine der konstantesten Hochfrequenzquellen im Haushalt. Sie sendet auch dann mit voller Leistung, wenn niemand telefoniert. Steht die Basis im Schlafzimmer oder in einem angrenzenden Raum, bedeutet das: Dauerbelastung direkt am Schlafplatz, Nacht für Nacht.
Es gibt strahlungsarme DECT-Alternativen, die nur bei aktivem Gespräch senden — und Festnetzlösungen über LAN, die gänzlich ohne Funk auskommen. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt von Ihrer
Situation ab.
Mobilfunk — 4G, 5G & 6G
Mobilfunksignale kommen von aussen — von Antennen in der Nachbarschaft, auf Dächern, an Masten. Die Belastung im Inneren des Hauses hängt von der Entfernung zur nächsten Antenne, der Bauweise des
Gebäudes und der Lage des Schlafzimmers ab. Alte Massivbauten dämpfen stärker als Holzkonstruktionen oder Glasfronten.
5G bringt eine neue Qualität: Der Ausbau in der Schweiz schreitet voran, die Antennen werden dichter, die Sendeleistungen höher. Gleichzeitig sind die bestehenden Grenzwerte in der politischen
Diskussion. Was das konkret für die Belastung in Ihrem Zuhause bedeutet — das zeigt nur eine Messung. 6G steht bereits in der Planung.
Smartmeter
In vielen Schweizer Haushalten werden analoge Stromzähler schrittweise durch Smartmeter ersetzt. Diese modernen Zähler übermitteln Verbrauchsdaten per Funk — oft mehrmals täglich, manchmal
kontinuierlich. Je nach Einbauort und Wandstärke kann das Signal direkt in Wohn- und Schlafbereiche dringen. Wer einen Smartmeter bekommt oder bereits hat, sollte dessen Auswirkung auf die
Raumbelastung kennen.
Bluetooth & vernetzte Geräte
Smart-TV, Lautsprecher, Wearables, Spielkonsolen, Saugroboter, vernetzte Küchengeräte — all das sendet. Einzeln kann es wenig relevant sein, in der Summe aber ein Faktor, der die Grundbelastung
im Haushalt konstant erhöht. Besonders kritisch: Geräte die nachts im Schlafzimmer aktiv sind oder im Standby verbleiben.
Babyphone
Viele konventionelle Babyphone senden dauerhaft — auch wenn kein Geräusch übertragen wird. Die Sendeeinheit steht dabei direkt neben dem Kind, oft wenige Zentimeter vom Kopf entfernt. Es gibt strahlungsarme Alternativen, die nur bei Bedarf senden. Eine einfache Produktentscheidung mit grosser Wirkung.
Jede einzelne Quelle liegt möglicherweise unterhalb eines Richtwerts. Aber im realen Haushalt wirken sie gleichzeitig: Der Router sendet, während draussen das Mobilfunksignal eindringt, während
die DECT-Basis im Flur steht und der Smartmeter im Keller aktiv ist. Die Gesamtbelastung ist die Summe aller Quellen — und die ist ohne Messung nicht abschätzbar.
Genau deshalb ist eine professionelle Messung unverzichtbar: Sie erfasst nicht einzelne Quellen isoliert, sondern die tatsächliche Belastungssituation im Raum — so wie Ihr Körper sie erlebt.
Die gesetzlichen Grenzwerte in der Schweiz orientieren sich an der thermischen Wirkung hochfrequenter Strahlung: dem Aufwärmen von Körpergewebe. Biologische Langzeitwirkungen bei dauerhafter
Exposition unterhalb dieser Werte sind gesetzlich nicht reguliert.
Die Baubiologische Messtechnik (SBM) definiert Vorsorgewerte, die um ein Vielfaches strenger sind. Sie basieren auf dem Vorsorgeprinzip: Was der Körper dauerhaft und unfreiwillig ausgesetzt ist — besonders im Schlaf — sollte so gering wie möglich gehalten werden.
Meine Messungen orientieren sich an diesen Vorsorgewerten. Das bedeutet: Ich beurteile nicht nur, ob Ihr Haus gesetzlich in Ordnung ist — sondern ob die Belastung bau- und umweltbiologisch
vertretbar ist.
Mit breitbandigen Hochfrequenz-Analysegeräten erfasse ich die Belastungssituation in allen relevanten Räumen — Schlaf- und Kinderzimmer zuerst, dann Wohn- und Arbeitsbereiche.
Gemessen wird:
Das Ergebnis ist ein vollständig dokumentierter Messbericht mit klarer Beurteilung und konkreten Massnahmenempfehlungen — was sofort umsetzbar ist, was Produkte erfordert und was baulich angegangen werden sollte.
Die gute Nachricht: Bei den meisten Hochfrequenzbelastungen gibt es wirksame Massnahmen — von einfach und kostenlos bis zu baulichen Abschirmlösungen.
Sofortmassnahmen ohne Kosten
WLAN nachts deaktivieren, Sendeleistung des Routers reduzieren, DECT-Basisstation aus dem Schlafzimmer entfernen, Geräte im Schlafbereich vom Netz trennen. In vielen Fällen reicht das bereits für
eine deutliche Verbesserung.
Gerätetausch & Alternativen
Strahlungsarme DECT-Alternativen, kabelgebundene Netzwerklösungen (LAN statt WLAN), strahlungsarme Babyphone. Ich berate Sie zu den Optionen die zu Ihrer Situation passen.
Bauliche Abschirmmassnahmen
Wo Mobilfunk oder starke Aussenquellen z.B. durch Nachbarn nicht anderweitig reduziert werden können, kommen Abschirmgewebe für Holzbau und Dachbereiche oder Hochleistungs- Abschirmfarben auf
Graphitbasis zum Einsatz. Als Geovital-Gebietsleiter Schweiz seit 2015 arbeite ich mit einem Produktsortiment das in der Praxis erprobt und auf Wirksamkeit geprüft ist.
Wichtig: Abschirmmassnahmen müssen korrekt geplant und ausgeführt werden. Falsch eingesetzt können sie die Situation verschlechtern statt verbessern — etwa wenn Strahlung im Raum reflektiert statt abgeleitet wird. Die Messung kommt immer zuerst.
„Besonders im Kinderzimmer wollten wir Klarheit. Nach der Analyse konnten wir gezielt reduzieren, statt weiter zu raten.“
— Familie H., Bern
„Endlich wussten wir, was im Schlafzimmer wirklich wirkt – und welche Produkte oder Massnahmen wir nicht brauchen.“
— D. und A., Thun
„Die unabhängige Beratung war für uns entscheidend. Es wurde sauber gemessen und verständlich erklärt.“
— R. Baumann, Schweiz
„Wir wohnen in einem modernen Haus mit Smart Home, WLAN, PV-Anlage und vielen Geräten. Die Analyse hat sehr gut aufgezeigt, welche Bereiche unproblematisch sind und wo wir nachjustieren sollten.
Genau diese Differenzierung hat Vertrauen geschaffen.“
— Ehepaar S., Zug
„Besonders wertvoll war für uns, dass nicht einfach pauschal alles verteufelt wurde. Tino hat gemessen, erklärt und priorisiert. Danach wussten wir genau, welche Geräte relevant sind, was wir
abschalten können und wo eine technische Anpassung sinnvoll ist.“
— M. und R., Eigenheimbesitzer
Ist 5G gefährlicher als 4G?
5G arbeitet mit höheren Frequenzen und erfordert eine dichtere Antenneninfrastruktur. Die Belastung durch 5G hängt stark davon ab, wie nah Antennen am Wohnort stehen und ob das Gebäude dämpft. Ob
und wie stark 5G in Ihrem Zuhause messbar ist — das zeigt die Messung.
Reicht es, WLAN nachts abzuschalten?
Das ist ein wichtiger und wirksamer erster Schritt. Aber DECT-Telefone, Mobilfunk von aussen und Smartmeter sind davon nicht betroffen. Eine Messung zeigt, welche Quellen bei Ihnen
tatsächlich dominant sind.
Mein Nachbar hat einen starken Router — betrifft mich das?
Ja, möglicherweise. WLAN-Signale durchdringen Wände. Je nach Bauweise und Distanz kann das Signal des Nachbars in Ihrem Schlafzimmer als starke Belastung messbar sein. Im Gegensatz zu eigenen
Quellen haben Sie darauf keinen direkten Einfluss — aber es gibt bauliche Abschirmmassnahmen.
Ich habe keine Beschwerden — ist eine Messung trotzdem sinnvoll?
Ja. Viele Menschen bemerken die Wirkung erhöhter Elektrosmogbelastung nicht bewusst — der Körper reagiert subtil, über lange Zeit. Eine Messung ist keine Krisenintervention, sondern Prävention.
Besonders sinnvoll vor Renovationen, beim Einzug in ein neues Zuhause oder nach dem Einbau eines Smartmeters.
Was kostet eine Hochfrequenzmessung?
Nach einem kurzen Erstgespräch erhalten Sie ein transparentes, unverbindliches Angebot. Die Kosten hängen von Anzahl der Räume, Grösse des Objekts und Anfahrtsweg ab.
Die ehrliche Antwort kennen die meisten nicht — weil sie nie gemessen haben. Das ist keine Kritik. Es ist der Normalzustand. Hochfrequenzstrahlung ist unsichtbar, lautlos und geruchlos. Ohne
Messgerät gibt es keine Wahrnehmung.
Ich ändere das. Mit einer vollständigen Messung, einem klaren Bericht und konkreten Massnahmen — damit Sie wissen, wo Sie stehen und was Sie tun können.
Jetzt Hochfrequenzstrahlung messen lassen: