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Elektrosmog messen & abschirmen

Elektromagnetische Felder sind unsichtbar. Ihre Wirkung auf Schlaf, Konzentration und Wohlbefinden ist es nicht. Mit zertifizierten Messgeräten erfasse ich die tatsächliche Belastungssituation in Ihrem Zuhause — präzise, dokumentiert und verständlich erklärt.

Elektrosmog: Ein Begriff — zwei grundlegend verschiedene Felder.

Der Begriff Elektrosmog wird oft pauschal verwendet. In der Praxis unterscheidet man zwei Kategorien, die unterschiedliche Quellen haben, unterschiedlich wirken — und unterschiedlich gemessen werden müssen.

Hochfrequente Strahlung (HF)
Entsteht durch Funktechnologien: WLAN, Mobilfunk (4G/5G), DECT-Telefone, Smartmeter, Bluetooth. Diese Felder breiten sich wellenartig im Raum aus, durchdringen Wände und Decken und sind im modernen Alltag praktisch allgegenwärtig. Die Belastung hat in den letzten Jahren durch den Ausbau von 5G und die Zunahme vernetzter Geräte im Haushalt deutlich zugenommen.

Niederfrequente elektrische und magnetische Felder (NF)
Entstehen durch die Hausinstallation — Stromkabel in Wänden, Verteilerkästen, Leitungen im Aussenbereich — sowie durch Elektrogeräte in der unmittelbaren Umgebung. Diese Felder sind weniger bekannt, aber im Schlafbereich besonders relevant: Sie wirken direkt und kontinuierlich auf den Körper ein, solange Strom fliesst — also auch nachts, wenn niemand ein Gerät aktiv nutzt.

Beide Felder können sich gegenseitig verstärken. Eine vollständige Messung erfasst immer beide Kategorien.

Grenzwerte schützen nicht — Vorsorgewerte schon.

Die gesetzlichen Grenzwerte in der Schweiz regeln, ab welchem Wert eine akute thermische Wirkung auf den Körper eintritt.

Was sie nicht berücksichtigen:
biologische Langzeitwirkungen bei dauerhafter, chronischer Belastung unterhalb dieser Grenzwerte. Die Baubiologische Messtechnik (SBM) definiert eigene Richtwerte — deutlich strenger als die gesetzlichen Vorgaben — die sich an biologischer Verträglichkeit orientieren, nicht am technisch Machbaren. Diese Vorsorgewerte sind der Massstab meiner Arbeit.

 
Was das bedeutet:
Eine Wohnung kann gesetzlich vollkommen unbedenklich sein — und trotzdem aus baubiologischer Sicht eine erhöhte Belastung aufweisen, die Schlaf, Regeneration und Wohlbefinden dauerhaft beeinträchtigt. Ohne Messung bleibt das unsichtbar.

Was in einem Haushalt elektromagnetisch wirkt — und was viele nicht wissen

WLAN & Heimnetzwerk
Der Router sendet rund um die Uhr — auch nachts, auch wenn niemand das Netz nutzt. Viele Mesh-Systeme und Smart-Home-Geräte verstärken die Flächenbelastung im gesamten Haus zusätzlich.

Mobilfunk & 5G
Antennen in der Nachbarschaft senden kontinuierlich. Je nach Lage, Stockwerk und Bauweise dringt das Signal unterschiedlich stark in den Wohnbereich ein. Der Ausbau von 5G hat in vielen Schweizer Gemeinden die Hintergrundbelastung messbar erhöht.


DECT-Telefone

Schnurlose Telefone senden dauerhaft — die Basisstation auch dann, wenn niemand telefoniert. Eine der am häufigsten unterschätzten Quellen im Haushalt.


Smartmeter

Moderne Stromzähler übertragen Verbrauchsdaten per Funk. Je nach Einbauort und Wandaufbau kann das Signal den Wohn- und Schlafbereich direkt erreichen.


Elektrische Felder aus der Hausinstallation

Alle Stromkabel in Wänden, Böden und Decken erzeugen elektrische Wechselfelder — solange der Stromkreis unter Spannung steht. Im Schlafzimmer bedeutet das: dauerhafte Feldbelastung direkt neben dem Körper, Nacht für Nacht. Ein Netzfreischalter kann diesen Stromkreis nachts spannungsfrei schalten — einfach, günstig, wirksam.


Magnetische Felder

Entstehen durch Transformatoren, Aussenleitungen und bestimmte Elektrogeräte. Durchdringen Wände vollständig und sind ohne Messgerät nicht einzugrenzen.


Dirty Electricity

Weniger bekannt, aber messbar: Hochfrequente Störsignale auf dem Stromnetz, die durch Schaltnetzteile, LED-Beleuchtung und andere Verbraucher entstehen. Werden über die Hausleitungen verbreitet und können die Belastung im gesamten Gebäude erhöhen.

PV-Anlagen
Weniger im Bewusstsein, aber häufig eine grosse Belastung: Niederfrequente Felder, die von der PV-Anlage bis 2m in den Dachstuhl einstrahlen. Ist dieser Bereich ausgebaut und als Schlaf- oder Hauptaufenthaltsraum genutzt, sollte hier besondere Aufmerksamkeit gerichtet werden. Baubiologisch sind meist extrem hohe Felder feststellbar. Das Gute ist, es gibt oft praktikable und relativ leicht umsetzbare Lösungen.

Wann erhöhter Elektrosmog ein Hinweis sein kann

Elektrosmog zeigt sich selten mit einem eindeutigen Symptom. Die Beschwerden sind oft diffus und werden häufig anderen Ursachen zugeschrieben:

  • Schlafstörungen, nächtliches Aufwachen, nicht erholsamer Schlaf
  • Chronische Erschöpfung trotz ausreichend Schlaf
  • Konzentrationsschwäche, Gedächtnislücken, mentale Ermüdung
  • Kopfschmerzen — besonders morgens nach dem Aufwachen
  • Tinnitus oder Druckgefühl im Kopf
  • Innere Unruhe, Nervosität, Reizbarkeit ohne klaren Auslöser
  • Kribbeln oder Taubheitsgefühle, besonders nachts
  • Häufige Infekte oder ein generell geschwächtes Immunsystem
  • Bei Kindern: Schlafstörungen, Bettnässen, Konzentrationsprobleme, häufige Krankheiten

Keines dieser Symptome beweist für sich allein eine Elektrosmog-Belastung. Aber wenn ein oder mehrere zusammentreffen und medizinisch keine Ursache gefunden wurde, ist eine Messung der logische nächste Schritt.

Was bei einer professionellen Elektrosmog-Messung erfasst wird

Ich messe vollständig und systematisch — mit zertifizierten Geräten nach den Standards der Baubiologischen Messtechnik (SBM2015):

Hochfrequenz (HF)
Alle Funkquellen im und um das Gebäude: WLAN, Mobilfunk, DECT, Bluetooth, Smartmeter, Babyphone. Erfassung der Feldstärke in allen relevanten Räumen — Schlafzimmer, Kinderzimmer, Wohn- und Arbeitsbereich.

Niederfrequente elektrische Felder (NF-E)
Hausinstallation, Leitungen in Wand, Decke und Boden. Besonders relevant im Schlafbereich, wo der Körper stundenlang einem konstanten Feld ausgesetzt ist.

Niederfrequente magnetische Felder (NF-M)
Transformatoren, Aussenleitungen, Elektrogeräte. Werden mit einem Gaussmeter erfasst und nach SBM-Richtwerten beurteilt.

Dirty Electricity (nach Bedarf)
Messung hochfrequenter Störsignale auf dem Stromnetz — ein zunehmend relevanter Faktor in modernen Haushalten mit vielen elektronischen Verbrauchern.

 

Alle Messwerte werden dokumentiert, mit den SBM-Richtwerten verglichen und in einem schriftlichen Bericht verständlich erklärt.

So läuft eine Elektrosmog-Messung ab

Erstgespräch
Sie schildern mir Ihre Situation: Beschwerden, Raumsituation, bekannte Quellen, geplante Renovationen. So weiss ich, worauf ich bei der Messung besonders achte.

Messung vor Ort — typisch 2 bis 4 Stunden
Je nach Grösse des Objekts und Anzahl der zu messenden Räume. Ich messe systematisch alle relevanten Bereiche — Schlaf- und Kinderzimmer zuerst, dann Wohn- und Arbeitsbereiche, Hausverteiler, Aussenbereich. Während der Messung erkläre ich live, was ich sehe und was die Werte bedeuten.

Schriftlicher Messbericht
Vollständige Dokumentation aller Messwerte, Beurteilung nach SBM-Richtwerten / umweltmedizinischen Vorgaben und konkrete Empfehlungen — geordnet nach Priorität und Umsetzungsaufwand.

Lösungen & Produkte
Wo Massnahmen nötig sind, empfehle und liefere ich geprüfte Lösungen aus der Praxis: Netzfreischalter, Abschirmgewebe, Abschirmfarben, Babyphone-Alternativen und weitere Produkte, die ich selbst einsetze und deren Wirksamkeit ich durch Nachkontrolle verifiziere.
 

Nachkontrolle
Nach der Umsetzung messe ich erneut — damit Sie die Verbesserung schwarz auf weiss sehen.

Spezifische Informationen zu einzelnen Bereichen:

Was Klienten nach der Elektrosmog-Messung berichten

„Top freundliche, kompetente und unaufdringliche Beratung über Abschirmmassnahmen und Möglichkeiten zur Schlafplatzoptimierung gegen Elektrosmog. Wir fühlten uns im Gespräch stets sehr wohl und gut betreut."
— B., Schweiz

„Kurzlich durften wir wieder von der Einschätzung von Herrn Gomolka bezüglich Einbau eines Messsystems (Smart Meter) profitieren. Meine Frau ist elektrosensibel und Herr Gomolka kennt unsere Situation und unser Haus seit 5 Jahren. All seine bisherigen Empfehlungen und Messungen haben geholfen. Seine Fachkompetenz aber auch seine Empathie sind überdurchschnittlich."
— D. und M. Amstutz

 „War eine top Beratung und sogar die Installation aus der Ferne hat prima geklappt. Ob Wasser, Strom oder Fragen bezüglich verschiedener anderer Gesundheitsthemen sind wir nun gut aufgestellt."
— Dr. Roman Dudenhausen

Zertifiziert. Erfahren. Unabhängig von Herstellerinteressen.

Ich messe nicht, um Produkte zu verkaufen. Ich messe, um ein ehrliches Bild zu liefern. Wo einfache Massnahmen ausreichen — Geräte umstellen, Netzfreischalter einbauen, WLAN nachts deaktivieren — sage ich das klar. Wo geprüfte Produkte sinnvoll sind, empfehle und liefere ich sie: aus langjähriger Praxis, mit Wirkungsnachweis durch Nachkontrolle.
 

Über 20 Jahre Erfahrung in der Schweiz
Vorstandsmitglied Baubioswiss
Zertifizierter integraler Baubiologie 
Messungen nach SBM-Standard und strengen umweltmedizinschen Vorgaben 
Geovital-Gebietsleiter Schweiz seit 2015

Häufige Fragen zur Elektrosmog-Messung

Was kostet eine Elektrosmog-Messung?
Die Kosten hängen vom Umfang — Anzahl Räume, Grösse des Objekts, Anfahrtsweg — ab. Nach einem kurzen Erstgespräch erhalten Sie ein transparentes, unverbindliches Angebot.

Was ist der Unterschied zwischen gesetzlichen Grenzwerten und baubiologischen Vorsorgewerten?
Gesetzliche Grenzwerte schützen vor akuten thermischen Wirkungen. Baubiologische Vorsorgewerte orientieren sich an biologischer Verträglichkeit bei dauerhafter Belastung — und liegen deutlich tiefer. Meine Messungen orientieren sich an den SBM-Richtwerten sowie strengen umweltmedizinischen Vorgaben.

Kann ich Elektrosmog selbst messen?
Einfache Messgeräte für Laien gibt es — sie erfassen aber nur einen Bruchteil dessen, was relevant ist. Ohne Kalibrierung, Messtechnik-Kenntnisse und die richtigen Geräte für alle Feldtypen ergibt sich kein zuverlässiges Bild. Eine Laienmessung kann beruhigen oder beunruhigen — aber sie liefert keine belastbare Grundlage für Massnahmen.

Hilft auch eine Fernberatung?
Für eine erste Einschätzung oder Produktberatung ja. Für eine zuverlässige Messung muss ich vor Ort sein — Elektrosmog lässt sich nicht aus der Ferne messen. Wenn Sie sich präventiv schützen möchten, ist eine Fernberatung möglich, jedoch nur bei einer Vollabschirmung der gewünschten Zimmer. 

 

Kommen Sie auch in meine Region?
Mein Schwerpunkt liegt in der Region Thun, Bern, Zürich, Zug und Luzern. Für die gesamte Deutschschweiz bin ich auf Anfrage tätig — und für ausgewählte internationale Mandate ebenfalls.

Was in Ihrem Zuhause elektromagnetisch wirkt — das sollten Sie wissen.

Nicht um Angst zu machen. Sondern weil Wissen die Grundlage für Veränderung ist. Eine Messung liefert Fakten. Kein Raten, kein Vermuten — sondern ein klares Bild, auf dem Sie aufbauen können.

Ich komme zu Ihnen. Ich messe. Und ich sage Ihnen ehrlich, was ich finde — und was Sie konkret tun können.

 


Jetzt Elektrosmog messen lassen:

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