Elektrosensibilität — wenn der Körper reagiert, bevor der Verstand es erklären kann.

Sie merken, dass etwas nicht stimmt. In bestimmten Räumen fühlen Sie sich schlechter. Nach längerem Aufenthalt in der Nähe von WLAN oder Mobilfunk haben Sie Beschwerden. Vielleicht haben Sie das jahrelang verdrängt, belächelt oder versucht zu ignorieren. Ich nehme das ernst — und ich kann messen, was Ihren Körper belastet.

Sie sind nicht überempfindlich. Sie reagieren früher.

Elektrosensibilität — medizinisch als Elektro-Hypersensitivität (EHS) bezeichnet — ist keine psychiatrische Diagnose und kein Einbildungsphänomen. Es ist die Bezeichnung für eine erhöhte körperliche Reaktion auf elektromagnetische Felder, die bei anderen Menschen in gleicher Stärke keine wahrnehmbaren Beschwerden auslöst.

Was das bedeutet: Ihr Körper ist kein Defekt. Er reagiert auf etwas, das real und messbar ist — nur früher und stärker als der Durchschnitt. Das ist eine biologische Variante, keine psychische Störung.

 


Die Weltgesundheitsorganisation WHO erkennt Elektrosensibilität als reales Phänomen an — auch wenn der kausale Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern und den beschriebenen Symptomen wissenschaftlich noch nicht abschliessend geklärt ist. Was in der Praxis täglich bestätigt wird: Menschen mit EHS verbessern sich messbar, wenn ihre Exposition reduziert wird. Das ist kein Zufall.

Wie sich Elektrosensibilität zeigt — und warum sie so schwer zu fassen ist

Elektrosensibilität hat kein einheitliches Beschwerdebild. Die Symptome sind individuell, variieren in Intensität und Kombination — und werden deshalb häufig fehlgedeutet oder verschiedenen anderen Ursachen zugeschrieben.

Häufig beschriebene Beschwerden:

  • Kopfschmerzen oder Druckgefühl im Kopf, besonders in der Nähe von WLAN oder Mobilfunk
  • Schlafstörungen, oberflächlicher Schlaf, nächtliches Aufwachen, morgens nicht erholt
  • Chronische Erschöpfung und Energielosigkeit ohne erklärbaren Grund
  • Konzentrationsschwäche, Gedächtnislücken, mentale Schwere
  • Kribbeln, Taubheitsgefühle oder Brennen in Händen, Armen oder im Gesicht
  • Tinnitus oder ein Summen im Ohr
  • Herzrasen oder unregelmässiger Herzschlag ohne kardiologischen Befund
  • Innere Unruhe, Nervosität, Reizbarkeit in bestimmten Umgebungen
  • Augenbrennen oder Sehstörungen bei Bildschirmarbeit
  • Übelkeit oder allgemeines Unwohlsein in stark belasteten Räumen

 

Das Muster das viele Betroffene beschreiben: Die Beschwerden treten situativ auf — in bestimmten Räumen, an bestimmten Arbeitsplätzen, nach bestimmten Tätigkeiten — und bessern sich in belastungsärmeren Umgebungen, im Wald, im Urlaub auf dem Land oder im Ausland mit schwächerer Netzabdeckung. Genau dieses Muster ist ein wichtiger klinischer Hinweis.

Der lange Weg bis zur Erkenntnis.

Die meisten Elektrosensiblen haben einen ähnlichen Weg hinter sich: Hausarzt, Internist, Neurologe, HNO, Kardiologe — alles wurde abgeklärt, nichts Auffälliges gefunden. Die Beschwerden werden als Stress, Burnout oder funktionelle Störung eingeordnet. Manchmal wird geraten, weniger zu arbeiten, mehr Sport zu treiben, Psychotherapie zu machen.

Das ist nicht böser Wille. Es ist das Ergebnis eines medizinischen Systems, das elektromagnetische Felder nicht routinemässig als Einflussgrösse erfasst — weil die Messung dieser Felder nicht zur ärztlichen Grundausrüstung gehört.

 


Was fehlt, ist die Messung des Umfelds — nicht des Körpers. Genau das ist mein Beitrag: Ich messe, was im Körper nicht sichtbar ist, aber täglich auf ihn einwirkt.

Was Elektrosensibilität im Alltag bedeutet — und was das für die Beratung verändert

Für Menschen mit EHS ist die Ausgangslage eine andere als für Menschen ohne ausgeprägte Reaktion. Standardmassnahmen wie WLAN-Abschaltung oder Netzfreischalter sind ein Anfang — aber oft nicht ausreichend. Die Gesamtbelastung muss konsequenter reduziert werden, weil die Reizschwelle tiefer liegt.

Das bedeutet in der Praxis:

Die Messung muss vollständiger sein — alle Quellen, alle Frequenzbereiche, alle Räume in denen sich die Person regelmässig aufhält, nicht nur das Schlafzimmer.


Die Massnahmen müssen weiter gehen — oft sind bauliche Abschirmlösungen sinnvoller als bei nicht-sensiblen Personen, weil auch niedrige Restwerte spürbar sein können.


Die Begleitung muss längerfristiger sein — nicht eine Messung, eine Massnahme, fertig. Sondern ein schrittweiser Prozess mit Rückmeldung, Anpassung und Nachkontrolle.

 


Ich begleite Betroffene mit EHS seit vielen Jahren. Ich weiss, wie komplex die Situation ist — und dass es keine Pauschallösung gibt. Was es gibt: einen methodischen Prozess, der Schritt für Schritt zu einer messbaren Verbesserung führt.

Vollständige Erfassung — weil bei EHS jede Quelle zählt

Bei Elektrosensiblen ist eine besonders gründliche Messung aller relevanten Felder notwendig:


Hochfrequente Strahlung (HF)

WLAN, Mobilfunk, 5G, DECT, Smartmeter, Babyphone — alle Quellen im und um das Gebäude. Frequenzspezifische Analyse um zu verstehen, welche Technologie die stärkste Belastung erzeugt.


Niederfrequente elektrische Felder (NF-E)

Hausinstallation direkt am Schlaf- und Arbeitsplatz. Bei EHS besonders relevant, weil elektrische Felder auch bei niedrigen Werten spürbar sein können.


Niederfrequente magnetische Felder (NF-M)

Transformatoren, Aussenleitungen, Elektrogeräte. Schwer zu beeinflussen — aber wichtig zu kennen und zu dokumentieren.


Dirty Electricity

Hochfrequente Störsignale auf dem Stromnetz. Bei Elektrosensiblen ein häufig unterschätzter Faktor — weil er überall im Haus über die Leitungen präsent ist und durch den Einsatz von Netzfreischaltern deutlich reduziert werden kann.


Geobiologische Störzonen

Wasseradern, geologische Brüche, Gitternetze. Natürliche Belastungen überlagern sich mit technischen — bei EHS ist diese Kombination besonders relevant.

 


Arbeitsplatz & weitere Aufenthaltsorte (nach Bedarf)

Wer beruflich an einem stark belasteten Arbeitsplatz sitzt, kann die Wohnraumoptimierung nicht isoliert betrachten. Auf Wunsch berate ich auch zu Arbeitsplatzsituationen und begleite Gespräche mit Arbeitgebern oder Vermietern.

Wie ich mit Elektrosensiblen arbeite

Ausführliches Erstgespräch
Bei EHS ist das Erstgespräch länger und detaillierter als bei einer Standard-Schlafplatzanalyse. Ich höre zu — vollständig. Beschwerden, Situationen, Muster, Verbesserungen in bestimmten Umgebungen, bisherige Massnahmen, Wohnsituation, Arbeitsplatz. Je genauer das Bild, desto gezielter die Messung.

Vollständige Messung aller Aufenthaltsorte
Schlafzimmer, Wohnbereich, Homeoffice oder Arbeitsplatz — je nach Situation. Ich erfasse alle relevanten Felder systematisch und dokumentiere alles.


Messbericht & Massnahmenplan

Vollständige Dokumentation mit Beurteilung und priorisiertem Massnahmenplan. Was sofort umsetzbar ist. Was Produkte erfordert. Was baulich angegangen werden sollte. Was mittelfristig sinnvoll ist.


Schrittweise Umsetzung & Begleitung

Ich begleite Sie durch die Umsetzung — nicht als einmaliger Dienstleister, sondern als langfristiger Begleiter. Fragen zwischendurch, Anpassungen wenn nötig, Rückmeldung wenn sich etwas verändert.

 


Nachkontrolle

Nach den ersten Massnahmen messe ich erneut. Wir sehen gemeinsam, was sich verändert hat — und entscheiden, welche nächsten Schritte sinnvoll sind.

Kundenstimmen

„Kurzlich durften wir wieder von der Einschätzung von Herrn Gomolka bezüglich Einbau eines Messsystems (Smart Meter) profitieren. Meine Frau ist elektrosensibel und Herr Gomolka kennt unsere Situation und unser Haus seit 5 Jahren. All seine bisherigen Empfehlungen und Messungen haben geholfen. Seine Fachkompetenz aber auch seine Empathie sind überdurchschnittlich. Wir können und wollen Herrn Gomolka bestens weiterempfehlen — für Betroffene aber auch für EWs, Elektroplaner und Gemeinden."
— D. und M. Amstutz

„Ständig krank, unerklärbare Fieberschübe, Erschöpfung — medizinisch gab es keine Diagnose. Meine anfängliche Skepsis, dass mit einfachen Mitteln Verbesserungen erzielt werden können, verflog rasch. Seit der Beratung sind Schwäche, Kraftlosigkeit und Fieber nun seit über einem Jahr nicht mehr aufgetreten."
— R.L., selbständig Erwerbende

 


„Seit wir nun die empfohlenen Verbesserungen vorgenommen haben, fühlen wir uns wesentlich besser, der Tinnitus ist fast verschwunden und wir schlafen viel ruhiger. Hoffentlich wird in Zukunft vermehrt und von Anfang an auf gesundes Bauen gesetzt."
— K & F, Schweiz

FAQ Häufige Fragen zum Thema Elektrosensibilität

Ist Elektrosensibilität anerkannt?
Die WHO anerkennt EHS als reales Phänomen mit realen Beschwerden — auch wenn die wissenschaftliche Diskussion über Ursache und Mechanismus noch nicht abgeschlossen ist. In der Praxis ist entscheidend: Betroffene verbessern sich, wenn ihre Exposition konsequent reduziert wird.

Kann eine Messung beweisen, dass ich elektrosensibel bin?
Eine Messung kann nicht beweisen, dass Sie auf elektromagnetische Felder reagieren — das ist eine individuelle biologische Reaktion. Was sie kann: die tatsächliche Belastungssituation in Ihrem Zuhause dokumentieren und zeigen, ob und wo Handlungsbedarf besteht. Die Verbesserung nach den Massnahmen ist dann der praktische Beweis. Aufschluss kann hier eine HRV Analyse bieten, um Nervensystem, Energielevel und Regenerationsfähigkeit zu prüfen.


Muss ich meinen Arzt informieren?

Das ist Ihre Entscheidung. Viele meiner Klienten mit EHS haben ihren Arzt informiert und die Messergebnisse mitgebracht — als ergänzende Information, nicht als Gegenbeweis zur medizinischen Beurteilung. Einige Ärzte sind offen dafür, andere weniger. Ich stelle Ihnen den Messbericht in einer Form zur Verfügung, die Sie in einem ärztlichen Gespräch einsetzen können.


Kann ich mit Elektrosensibilität noch normal arbeiten?

Ja — aber der Arbeitsplatz muss mitbedacht werden. Viele Elektrosensible arbeiten erfolgreich, wenn ihre Gesamtexposition konsequent reduziert ist — zuhause, unterwegs und wenn möglich auch am Arbeitsplatz. Ich berate auch zu Arbeitsplatzsituationen.


Wie lange dauert es, bis sich nach den Massnahmen etwas verbessert?

Das ist individuell sehr verschieden. Manche Klienten berichten bereits nach wenigen Tagen erste Verbesserungen — besonders beim Schlaf. Andere brauchen mehrere Wochen. Der Körper braucht Zeit zur Erholung, wenn er zuvor dauerhaft belastet war. Wichtig ist die Konsequenz der Umsetzung.

 


Gibt es Selbsthilfe-Massnahmen die ich sofort umsetzen kann?

Ja. WLAN nachts abschalten, Handy nicht im Schlafzimmer, DECT-Basisstation aus dem Schlafbereich entfernen, Geräte im Schlafzimmer vollständig vom Netz trennen. Das sind die wirksamsten Sofortmassnahmen ohne Kosten. Eine Messung zeigt dann, was darüber hinaus sinnvoll ist.

Sie verdienen eine Umgebung, in der sich Ihr Körper erholen kann.

Nicht irgendwann. Jetzt. Denn jede Nacht auf einem belasteten Schlafplatz ist eine Nacht, in der Ihr Körper nicht das bekommt, was er braucht.

Schreiben Sie mir. Ich höre zu — ohne Wertung, ohne Skepsis. Und ich sage Ihnen ehrlich, was ich messen kann und was ich für Sie tun kann.

 


Beratung für Elektrosensible anfragen:

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